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Auch im Alter noch aktiv sein

Die Menschen werden immer älter, und auch die Medizin macht immer weitere Fortschritte. Die Folgen des Zusammenspiels dieser beiden Entwicklungen liegen nicht nur in der Anhebung des Renteneintrittsalters, das von der Bundesregierung um zwei Jahre nach oben gesetzt wurde. Auch die körperliche Fitness von Senioren kann sich noch sehen lassen – wenn diese etwas dafür tun.

Fit bleiben – zuhause oder im Verein

Wer über sechs Jahrzehnte auf seinem Buckel hat, der gehört heutzutage noch lange nicht zum alten Eisen. Vielmehr kann auch ein rüstiger Senior noch auf dem Fußballplatz mit seinem Enkel oder beim Volkslauf in der Heide gesichtet werden. Damit diese Bilder keine Seltenheit werden, sollte allerdings gerade im fortgeschrittenen Alter etwas für die Vitalität und Fitness getan werden. Doch aktuelle Zahlen beweisen, dass dies auch den Betroffenen kein Geheimnis ist. Immer mehr ältere Menschen gehen gemeinsam wandern oder treiben Sport in einem Verein, sie melden sich im Fitnessstudio an oder widmen sich zuhause der Gymnastik. Und auch hierfür ist längst nicht mehr nur das Schulter-Gummiband zuständig. Fitnessgeräte daheim bieten eine gute Gelegenheit, in jedem Alter vital zu bleiben und bei der Trainingsausübung Spaß zu haben. So kann man ein Laufband oder Fahrrad nicht nur im Keller aufstellen, sondern auch im Wohnzimmer vor dem Fernseher – da vergeht die Zeit der Übungen wie im Fluge.

Auch Initiativen werden gegründet, ob privat oder von der Bundesregierung. Krankenkassen gewähren Boni für all diejenigen, die regelmäßig Sport treiben und dadurch auch weniger häufig ärztlichen Beistand aufsuchen müssen. Fitnessstudios werben mit ‚Best-Age’-Kursen, und Enkelkinder prahlen voller Stolz, dass der Mann neben ihnen auf dem Spielfeld der Großvater ist. Allerdings – vor falschem Ehrgeiz wird gewarnt, denn wer es seinem Enkel an Fitness gleichtun möchte, der kann sich auch schnell zu sehr belasten und damit eine gesundheitsschädigende Wirkung hervorrufen. Wie immer, ist Maß halten auch hier die goldene Mittelregel. Also – eine halbe Stunde auf dem Hometrainer in den eigen vier Wänden Kraft und Ausdauer üben, und dann mit der Familie im Gartenrestaurant die Kalorien wieder draufhauen. Denn Spaß darf bei der ganzen Sache nie fehlen – in keinem Jahrgang.

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